4. Quartal 2021
Start der Machbarkeitsuntersuchung
Die Machbarkeit setzt sich zusammen aus der Machbarkeitsuntersuchung (Machbarkeit Teil 1) sowie aus der Bedarfsplanung mit Betriebskonzept (Machbarkeit Teil 2).

Am Regional- und S-Bahnhof Schöneweide werden ein Fahrradparkhaus und eine Abstellanlage mit mehr als 1.100 freien und gesicherten Stellplätzen geplant. Auch Stellplätze für Sonderräder, ein Servicebereich mit einer Luftstation sowie eine Fahrradstation mit Reparaturservice und einer Fahrradvermietung sind vorgesehen.
Das Fahrradparkhaus soll auf dem Bahnhofsvorplatz gebaut werden mit rund 800 Stellplätzen. Eine größere Abstellanlage am Ecksteinweg mit rund 300 Stellplätzen ergänzt das Angebot für Radler*innen, die hier auf den ÖPNV umsteigen. Das Projekt wird im Rahmen des Programms „Fahrradparkhäuser an Bahnhöfen“ des Bundesministeriums für Verkehr gefördert.
Die gesicherten Stellplätze werden mit dem berlinweit einheitlichen System ParkYourBike ausgestattet. Damit können Radfahrende von zu Hause oder direkt an der Abstellanlage einen oder mehrere Stellplätze reservieren und ihr Fahrrad dann geschützt parken.
Im Rahmen der Standort- und Potenzialanalysen wurde der Bahnhof Schöneweide im Jahr 2019 untersucht. Zum Zeitpunkt der Untersuchung gab es 133 Stellplätze, der prognostizierte Bedarf bis zum Jahr 2030 beträgt ca. 620 Stellplätze. Wird ein Fahrradparkhaus gebaut, ist damit zu rechnen, dass der Bedarf an Stellplätzen zusätzlich steigt, deshalb wird ein Zuwachspotenzial von 70 Prozent hinzugerechnet. Dieser Wert ergibt sich aus den Erfahrungen anderer Städte, in denen Fahrradparkhäuser als qualitativ sehr hochwertige Angebote eine zusätzliche Nachfrage an Stellplätzen hervorgerufen haben. So ergibt sich eine Anzahl von insgesamt mindestens 1.050 benötigten Stellplätzen bis 2030 an diesem Standort.
Bezirk: Treptow-Köpenick
Vorhabenträger: Senatsverwaltung für Mobilität, Verkehr, Klimaschutz und Umwelt
Bauherr: GB infraVelo GmbH
Projektsteuerer: GB infraVelo GmbH
Planungsbüro: Leitplan GmbH
Projektart:
Anlage gesichert
Projekttyp:
Fahrradparkhaus
Stellplätze:
338
Projektart:
Anlage frei
Projekttyp:
Fahrradparkhaus
Stellplätze:
798
Projektnr.: 100547
Start der Machbarkeitsuntersuchung
Die Machbarkeit setzt sich zusammen aus der Machbarkeitsuntersuchung (Machbarkeit Teil 1) sowie aus der Bedarfsplanung mit Betriebskonzept (Machbarkeit Teil 2).
Start der Bedarfsplanung
Machbarkeit Teil 2
Ende der Machbarkeitsuntersuchung
Machbarkeit Teil 1
Ende der Bedarfsplanung
Vergabe der Planungsleistung
Start der Entwurfsplanung
Ende der Genehmigungsplanung
Baubeginn
Bauabschluss
Die Inbetriebnahme erfolgt im Anschluss der Bauabnahme im 1. Quartal 2027
Es geht los mit den bauvorbereitenden Maßnahmen am Bahnhof Schöneweide: An beiden Standorten werden wir zunächst einige Bäume und Sträucher entfernen, die Ersatzpflanzungen hierfür werden im Bezirk erfolgen. Anfang 2026 wollen wir mit dem Bau beginnen.
Heute haben wir die Entwürfe für das Fahrradparkhaus und die Abstellanlage vorgestellt. Der Bahnhof Schöneweide bekommt zwei nachhaltige Holzbauten, die mit Gründächern und Photovoltaikanlagen ausgestattet sind. Das Fahrradparkhaus ist außerdem mit einem Edelstahlnetz umspannt. Das sorgt für Belüftung, natürliches Licht und Transparenz.
Heute haben wir die Ausschreibung für die ersten Baumaßnahmen veröffentlicht. Jetzt sollte es mit dem Baubeginn noch dieses Jahr klappen. Heute haben wir die Ausschreibung für die ersten Baumaßnahmen veröffentlicht. Jetzt sollte es mit dem Baubeginn noch dieses Jahr klappen.
Das ist eine richtig gute Nachricht: Heute haben wir die Baugenehmigung bekommen! Wir freuen uns über diesen Meilenstein für das Projekt.
Die Senatsverwaltung für Mobilität, Verkehr, Klimaschutz und Umwelt hat eine Priorisierung für die Umsetzung der Fahrradparkhäuser festgelegt. Grund dafür sind fehlende Mittel im Haushalt. Die Fahrradparkhäuser an den Bahnhöfen Schöneweide und Mahlsdorf sollen in den kommenden Jahren gebaut werden. Derzeit liegt keine Finanzierung für den Bau weiterer Fahrradparkhäuser vor. Hier kann die Planung zu einem späteren Zeitpunkt fortgeführt werden.
Gute Nachrichten für Berlin: Geschäftsführer Christoph Schmidt hat heute die Förderurkunde von Oliver Luksic, Parlamentarischer Staatssekretär im Bundesminsterium für Digitales und Verkehr, entgegengenommen. Das heißt: Der Bund übernimmt im Rahmen des Programms „Fahrradparkhäuser an Bahnhöfen“ 2,59 Millionen Euro der insgesamt ca. 3,57 Millionen Euro Planungs- und Baukosten. Den Rest finanziert das Land Berlin.
Heute sind wir in Schöneweide und stellen an unserem Lastenrad-Infostand die Planungen für das Fahrradparkhaus und die Abstellanlage vor. Die Deutsche Bahn hat uns dazu eingeladen, weil sie heute die neue Personenunterführung und die Zugänge zu den Bahnsteigen einweiht.
Das Büro LEITPLAN hat die Ausschreibung zu den Planungsleistungen für das Fahrradparkhaus Schöneweide für sich entschieden und legt jetzt los. LEITPLAN hat bereits Erfahrung mit der Planung und Umsetzung von Fahrradparkhäusern.
Unser Fahrradparkhaus ist Teil des Freiraumkonzepts für den Bahnhofsvorplatz in Schöneweide, das im letzten Jahr erarbeitet wurde. In den Prozess war neben den Akteur*innen vor Ort und den Trägern öffentlicher Belange auch die Öffentlichkeit einbezogen. Zum Abschluss des Beteiligungsverfahrens hat der Bezirk Treptow-Köpenick heute das Konzept für den Vorplatz vorgestellt und wir haben über den aktuellen Stand des geplanten Fahrradparkhauses und der Abstellanlage informiert.
Die Stellungnahme der Senatsverwaltung für die beiden Grundstücke am Bahnhof Schöneweide, auf denen wir das Fahrradparkhaus und die Abstellanlage errichten wollen, ist da. Das Ergebnis: Es gibt erstmal keine Hinweise auf eine Kampfmittelbelastung.
Das Grundstück auf dem Bahnhofsvorplatz Schöneweide ist für den Bau des Fahrradparkhauses geeignet – das ist das Ergebnis der Baugrunduntersuchung. Am Standort liegen homogene Baugrundverhältnisse vor, sodass das Bauwerk mit einer einfachen Gründung errichtet werden kann.
Es geht los mit der Planung für das Fahrradparkhaus und die Abstellanlage in Schöneweide. Heute haben wir die Ausschreibung für die Planung veröffentlicht. Geplant werden sollen ein Fahrradparkhaus und eine Abstellanlage mit zusammen mehr als 1.100 Stellplätzen. Es sollen zwei Anlagen werden, damit Radfahrer*innen aus unterschiedlichen Richtungen die Stellplätze gut erreichen können.
Heute haben wir beim Förderaufruf „Fahrradparkhäuser an Bahnhöfen“ des Bundesamts für Logistik und Mobilität den Antrag auf Förderung für unsere Kombination aus Fahrradparkhaus und Abstellanlage am Regional- und S-Bahnhof Schöneweide gestellt. Jetzt heißt es also: Daumen drücken, dass unser Vorhaben ausgewählt wird.
Für den Bahnhof Schöneweide haben wir eine Projektskizze für das Interessensbekundungsverfahren beim Förderaufruf „Fahrradparkhäuser an Bahnhöfen“ des Bundesamts für Logistik und Mobilität eingereicht. Heute gibt es gute Nachrichten: Unser Vorhaben, in Schöneweide ein Fahrradparkhaus und eine Abstellanlage zu bauen, wurde als grundsätzlich förderwürdig eingestuft! Jetzt haben wir bis Mitte August Zeit, einen Antrag zu stellen.
Auch an den S-Bahnhöfen Landsberger Allee und Schöneweide fehlen viele Fahrradstellplätze. Am S-Bahnhof Landsberger Allee liegt der Bedarf bei 555 zusätzlichen Stellplätzen inklusive des Zuwachspotenzials von 70 Prozent. Am S-Bahnhof Schöneweide werden bis 2030 485 Stellplätze benötigt. Mit zwei neu angelaufenen Machbarkeitsuntersuchungen prüfen wir an diesen Stationen die Rahmenbedingungen vor Ort und bewerten die verfügbaren Flächen. Die Untersuchungen werden voraussichtlich im Jahr 2022 abgeschlossen.
Erfahrungen von Betreiber*innen von Fahrradparkhäusern in Brandenburg sind ebenfalls Bestandteil unserer Projektentwicklungsaufgaben. Wir sprechen mit ihnen und Vertreter*innen des ADFC sowie der Abteilung Städtebauliche Prävention des Landeskriminalamts, um uns zu allen Perspektiven und Expertenmeinungen zum Fahrradparken auszutauschen und für unsere weitere Planung zu berücksichtigen.
An bis zu neun Standorten in Berlin sollen Fahrradparkhäuser entstehen. Um herauszufinden, wo das möglich ist, erfolgt im ersten Schritt eine Machbarkeitsuntersuchung an den Standorten mit sehr hohen Bedarfen. Mit unserer Ausschreibung suchen wir mehrere Planungsbüros für die Durchführung der Machbarkeitsuntersuchungen. Fällt eine Machbarkeitsuntersuchung in der ersten Stufe positiv aus, kann in einer zweiten Stufe auch eine Bedarfsplanung mit Betriebskonzept erarbeitet werden. Sie bietet die Grundlage für alle weiteren erforderlichen Bearbeitungsschritte.
Im Rahmen der von uns stadtweit an ÖPNV-Stationen durchgeführten Standort- und Potenzialanalysen haben wir an einigen Stationen einen sehr hohen Bedarf an zusätzlichen Stellplätzen ermittelt. Um den zu decken, ist ein Fahrradparkhaus zumeist sinnvoller als dezentrale Anlagen. Erfahrungen anderer Städte mit Fahrradparkhäusern haben gezeigt, dass sie als qualitativ hochwertige Angebote wahrgenommen werden. Deshalb wird hier ein Zuwachspotenzial von 70 Prozent zusätzlichen Stellplätzen hinzugerechnet. Mehr zu den Ergebnissen der Standort- und Potenzialanalysen ist hier zu finden.
Das Berliner Abgeordnetenhaus beschließt das Berliner Mobilitätsgesetz. Gemäß § 47 Absatz 4 soll die Zahl der Fahrradabstellanlagen bis zum Jahr 2025 um 100.000 erhöht werden. Dies gilt insbesondere für Standorte an wichtigen ÖPNV-Stationen, an denen innerhalb von 5 Jahren nach Inkrafttreten des Mobilitätsgesetzes Fahrradparkhäuser und Fahrradstationen errichtet werden sollen. Diese sollen das im Mobilitätsgesetz (§ 47, Absatz 3) expliziert geforderte diebstahlsichere Abstellen von Fahrrädern gewährleisten.

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